Tour Update N° 4: On the Road

Weiter ging dann die Reise am nächsten Morgen, wir fuhren eine Weile auf der Schnellstrasse und dann auf der ranzigsten aller Ranzstrassen durch viele Apfelbäume in ein Kaff names Warka, wo wir campierten. Der Campingplatz war sehr hübsch, gross und leer, bis auf ein Zeltnachbar, der sofort ein Riesenfan von uns war, weil hier sonst wahrscheinlich nie etwas passiert. Auf jeden Fall kam er etwa alle 5 min vorbei und gab uns irgendwelche Tipps oder wollte Fotos mit uns und dem Schal seiner Lieblingsmannschaft. Abends schliefen wir in unseren Zelten und das Büssli wurde als Schlafmöglichkeit getestet. Fazit: Sehr gemütlich aber auch sehr hell am Morgen (dafür schöner Sonnenaufgang!). 

Nach einem Frühstück aus lumpigen Sandwiches und Café tuckerten wir weiter, irgendwelchen Landwirtschaftsgefährten, die eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 30 hatten hinterher, bis wir das Camping Marina erreichten. Es lag an einem See, in dem man wunderbar baden konnte und nicht weit von unserem Platz erblickten wir das grösste und wahrste aller Feuerwehrautos. Es gehörte einem Deutschen Pärchen, deren kleiner Sohn Jonathan sich sogleich mit uns anfreundete. Er schenkte uns den besten Polnischen Riegel namens Prince Polo, half uns beim Büssliputz und spielte uns sogar auf seiner (nur ganz leicht verstimmten) Gitarre vor. Leider hatte er aber den falschen Text dabei (ein WAS IST WAS - Buch zum Thema Roboter). 

Zum späten Znacht kochten wir ein Reis-Tomaten-Ajvar Gemisch und dann ab ins Bett!

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