Tour Update N° 3: Dresden und Krakau

Am nächsten Morgen machten wir uns auf in Richtung Dresden. Auf dem Weg schmolzen wir wieder einmal fast in unserem Büssli dahin und bis wir ankamen, hatten alle so Hunger, dass sogar Manu sich mit dem zweitbesten Riegel der Welt zufriedengegeben hätte. So deckten wir uns schnell mit Sandwiches ein und verspeisten diese auf der nächsten (mehr oder weniger grünen) Grünfläche.

Danach wollten wir uns vor dem Konzert noch ein wenig in der Altstadt umsehen, allerdings musste die Tschiller Hälfte der Band schon nach wenigen Minuten einsehen, dass sie einfach nur noch tschillen konnten und so setzten sie sich mit ausreichend kaltem Wasser auf ein paar Sessel und waren leicht leidig. Die anderen machten einen kleinen Stadtrundgang und dann machten wir uns alle zusammen auf zum Wulbert's Café, unserem Konzertlokal. Das Wulbert's war wirklich sehr süss, und wir trafen dort Claudi. Bei ihr (und ihrem Mitbewohner Frank mit einem 1 A Bart ) durften wir übernachten, ihre Wohnung war klein aber sehr fein und so konnten wir uns vor dem Konzert noch ein wenig ausruhen (und das hatten einige von uns wirklich nötig).

Das Konzert war ein Spass, leider sassen zwar die meisten Leute draussen und wir sahen sie nicht richtig aber sie hatten trotzdem sehr Freude und gegen Ende kam noch ein netter Serbe vorbei, auf dessen Tanktop ein Bild von seinem posierenden Freund war, und er ging ziemlich ab und empfahl uns ein serbisches Festival.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf um der brennenden Hitze wenigstens teilweise zu entgehen und düsten nun in Richtung Krakau (497 km auf der gleichen Autobahn!). Wir wussten, dass wir in Polen angekommen waren, als die Strasse leicht holprig wurde und wir auch noch fast in eine Lastwagenkarambolage verwickelt wurden. Aber alles halb so wild! Wir kamen heil in Krakau an und stürzten uns sogleich in die Dusche unseres schönen Airbnb's. Am Abend gabs polnisches Bier und Gin Tonic in einer Bar mit viel Kunst und Büchern.

Am nächsten Tag schauten wir uns ein wenig in Krakau um und komplettierten dann die Mission Strassenmusik, was ein voller Erfolg und ein Heidenspass war. Wir hatten viele Zuhörer, unter anderem eine Hippiefamilie, zwei tanzende Damen, schöne Leedis und allen voran Keath aus Kanada mit seinem magic Hat, der unsere CD mit Forint bezahlte und sogleich auch seine eigene Band rege promotete und uns ans Frog Festival in Kanada einlud.

Zum Znacht gabs Ukrainisch und weiteres Bier.

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