Tour Update N° 1: Freiburg

Am Sonntag gings los! Wir fuhren mit leichter Verspätung ab (Dominik wartete über eine Stunde) in Richtung Freiburg. Unser Büssli musste natürlich noch getauft werden doch wir konnten uns nicht entscheiden ob es jetzt lieber Désirée oder Desmond heissen sollte. Auf jeden fall düsten wir dann bei grösster Hitze durch das Wyland und kamen schliesslich bei Ellen (eine Freundin von Eli (die Grossmutter von Dominik)) und ihrer Familie an. Sie sind wirklich wahre Goldschätze und wir fühlten uns von Anfang an wie zu Hause. Am Abend gabs WM-Final und wir spielten ein bisschen für die Nachbarschaft, danach fuhren wir noch mit Bernhard in die Stadt um uns mögliche Orte für Strassenmusik anzuschauen.

Am nächsten Tag gabs dann tatsächlich Strassenmusik, zuerst allerdings machte Ellen (die sehr gerne fotografiert) noch Fotos mit uns (sogar im Maisfeld, obacht!). Es war ein Spass aber auch sehr heiss und deshalb mussten wir uns vor dem Musizieren noch einen Eiscafé gönnen, der wirklich ein grosser Eiscafé war. Als alle wieder genug Koffein hatten legten wir los, doch schon nach 2 Minuten bekamen wir Gesellschaft von 2 Polizisten, die uns mitteilten, dass Trommeln und Verstärker (aka. E-Bass) auf der Strasse leider nicht erlaubt seien und so mussten 1/3 der Band ihre Instrumente niederlegen und sich stattdessen mit einem Bier zufriedengeben. Als dann eine Viertelstunde später auch noch ein Kellner vom Café nebenan vorbeikam, der schon langsam genug hatte von unserer Musik war das Leid komplett und wir beschlossen, ein anderes Mal weiterzumachen. Der Abend war dann trotzdem sehr schön, wir genossen den Sonnenuntergang auf einem Turm (leider ist dessen Name nicht bekannt, aber die Aussicht war top).

Am nächsten Tag wurde das Projekt Strassenmusik in Kirchzarten weitergeführt, diesmal mit ausdrücklicher Erlaubnis von Frau Schäfers vom Ordnungsdienst und hier hatten auch die Leute mehr Freude. Freude hatte auch Hannes, als er herausfand, dass die Käsespätzle mit Speck nur 4.50 € kosten und so konnten wir unsere Mägen mit dem erspielten Geld füllen.

Da einige Bandmitglieder leicht angeschlagen sind, dürfen wir netterweise noch eine weitere Nacht bei Familie Trescher bleiben und fahren dann morgen weiter nach Nürnberg.

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