Band-it 2018 gewonnen! ✨🌟

Wir haben es tatsächlich geschafft! Nach einem abwechslungsreichen Nachmittag am Band-it Finale an den Musikfestwochen wurden wir von der Jury zum Gewinner gekürt. Einen grossen Dank geht also an die Jury aber auch an all die anderen fantastischen Bands, welche gespielt haben. Als Gewinn haben wir nicht nur ein saftiges Preisgeld und ein Mikrofon abgestaubt, auch zwei grosse Highlight können verbucht werden: Wir sind neuerdings stolze Besitzer von einer E-Gitarre und am 25ten August können wir live im Moods in Zürich performen! Also ab in den  Kalender mit dem Datum!

Kupus
Kupus

Tour Update N° 7: Fähre und Heimfahrt

Am Montag war es soweit: Wir traten die Heimreise an. Nachdem wir unser Hostel-Zimmer geräumt und uns für die Fahrt gestärkt hatten, fuhren wir los in Richtung Liepaja, von wo unsere Fähre nach Deutschland in See stechen sollte. Vor Ort angekommen picknickten wir, checkten ein und machten noch einen Grosseinkauf um nicht auf der erfahrungsgemäss überteuerten Fähre einen Hungertod zu sterben.

Begleitet vom lautstarken „September“ (Earth, Wind and Fire) aus unserer Soundanlage, fuhren wir die Schiffsrampe empor in den Bauch der Fähre und beschieden so den glamourösen Auftakt unserer Heimfahrt. Die nächsten 27h sollten wir an Bord sein, und so machten wir es uns in der Lounge gemütlich. Die Fähre überschaubarer Grösse bot den Gästen ein Restaurant, Gaming-Räume und einen Shop mit einem Haufen Ramsch-Produkten. Das Deck war der Rückzugsort, wenn einem die durchgehend laufenden Fernseher („My little Pony“-Filme wechselten sich mit „Fifty Shadesof Grey“ ab!?) in der Lounge zu viel wurden.

Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht auf den Sesseln oder am Boden, schlugen wir uns die Zeit bis wir im Hafen von Travemünde einlaufen sollten mit lesen, Musik hören und Update-schreiben tot. (Hannes hat sogar eine Verschwörungstheorie aufgestellt bei der die Fährgesellschaft die Fahrzeit scheinbar kurzweiliger erscheinen lässt, indem sie ultra langsames Wifi anbietet, wodurch sich die Überfahrt nur nach „drei mal eine Website laden“ anfühlt.)

Als endlich der deutsche Hafen in Sicht kam, wurde das Schiff auf den letzten paar Meilen noch von einem kleinen Motorboot inklusive eines nackigen Wakeboarders accompaniert. Abends übernachteten wir dann auf einem Campingplatz in der Nähe des Hafens.

Am nächsten Morgen hiess es Abschied nehmen von Paula, die sich noch ein Paar Tage Berlin gönnt. Nachdem Paula schweren Herzens am Bahnhof abgeladen worden war, wurde ruckzuck eingekauft, getankt und gefrühstückt und dann gings ab on the roads of germany. Unsere zwei tapferen Autofahrer übertrafen sich gegenseitig in puncto Ausdauer unter der Hitze der deutschen Sonne, und trieben unser Büssli immer weiter der Schweiz entgegen, wo wir um 19:00 Uhr auch ankamen.

Zum Schluss bleibt uns nur noch zu sagen, dass der Road-Trip ein wahres Vergnügen war und möchten einen Toast auf  unser charmantes oranges Büssli aussprechen, welches uns so viele Kilometer transportiert hat und gute Dienste geleistet hat.

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Tour Update N° 6: Riga

Wir verliessen Vilnius am Morgen und passierten bald einmal die Grenze zu Lettland. Landschaftlich hatte sich nichts gross verändert, nur die einsamen Bushäuschen hatten leicht die Form verändert. So fuhren wir weiter durch Kornfelder und Wälder, verspeisten bei Gelegenheit unseren Zmittag (Brot, Hummus, Avocado, wer hätte das gedacht) und tranken unsere letzte Ration Club Mate. Jaul! In Riga angekommen checkten wir erst einmal in unser Hostel ein, es war leicht schäbig aber dafür nahe des Zentrums. Am Nachmittag trafen wir uns nochmals mit Jonah und Mattia und tranken Eiskaffee, der eher ein Zuckerberg war, sowie Kwas, ein seltsames Kohlensäuregetränk mit Pumpernickelgeschmack. Währenddessen brachten Simon und Hannes unser Büssli in die nächste VW Garage - Es war während der letzten Zeit nämlich wieder vermehrt abgelegen... Sie mussten 2 h warten und sich mit Caramelsirup und auch Cookiesirup verköstigen, bis dann der Bericht kam: Oil pressure is very good! Die waren also auch nicht schlauer als wir und so beschlossen wir, einfach zu hoffen dass wir es noch bis in die Schweiz schaffen. Am Abend assen wir alle gemeinsam und verabschiedeten uns nach wilden Diskussionen über Harry Potter, den Butterprinz 29 und Gender Fluidity von Jonah und Mattia, die am nächsten Morgen nach Hause flogen. Wir taten dies nicht sondern statteten der Bibliothek Rigas einen Besuch ab, die sowohl Architektonisch als auch Volumentechnisch durchaus beeindruckend war. Nach einem Picknick im Park, das von lästigen Tauben und furchtlosen Spatzen begleitet war, teilten wir uns auf: Simon und Manu ins Museum, Meret und Paula zur Post, Dominik und Hannes ins Einkaufszentrum, wo sie einige wilde T-shirts erwarben.

Am Abend hatten wir das letzte Konzert unserer Tour! Und zwar im Folkklubs Ala Pagrabs, der nicht 12 sondern sagenhafte 28 Zapfhähnen sowie eine Trinkgeldglocke und Musician Discount (der von uns auch rege genutzt wurde) besass. Das Konzert war ein Spass, vor allem da wir einen Top Soundtechniker hatten, der mit unserer Instrumentierung bestens vertraut war. Auch das Publikum hatte Freude und so war es in der Tat ein gelungener Abschluss! Nicht zu vergessen war auch der liebenswerte DJ, der nach uns auflegte und für ein entzücktes Pärchen lettische Schlager laufen liess.

Am nächsten Morgen gab es einen ausgiebigen Chros und so machten wir uns erst gegen Mittag auf in Richtung Strand. Zuerst regnete es ein wenig aber dann begann die Sonne so richtig auf uns herabzubrönnen und wir mussten ins kühle Nass flüchten, das tatsächlich sehr kühl war.

Leicht angebrönnt und mit viel Sand im Gepäck verliessen wir nach einiger Zeit den Strand wieder um im Hostel (ganz nach Hannes' Gusto) gleich noch eine Runde Chros einzulegen. Am Abend dinierten die einen Sushi, während die anderen sich einen Ultimate Burger gönnten. Der Kellner (selber aktiver Pümp-Besucher und Biker) konnte fast nicht glauben, dass sie diese monströse Portion einfach so verdrückten, er selber sei mehrfach daran gescheitert. Als wir dann auch noch Dessert bestellten, war sein (und auch unser) Gaudi komplett. Bei einem Verdauungsspaziergang führte uns Meret in einen sehr hübschen Stadtteil, der nicht so touristisch war. Dort tranken wir noch ein Abschiedsgetränk und da wir alle schon recht müde waren, waren die Gespräche nicht mehr sehr hochstehend, vor allem Hannes und Manu amüsierten sich prächtig über irgendwelche unverständlichen Dinge.

Am Montag begann leider schon unsere Heimreise. Um dem Kilometerfressen teilweise zu entrinnen, hatten wir beschlossen, eine Fähre nach Deutschland zu nehmen. Und so zogen wir noch einmal furchtlos durch die Hitze bis nach Ljepaja, wo dann am Abend unser Schiff ablegen würde.

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Tour Update N° 5: Vilnius

Am nächsten Tag düsten wir weiter über einen verlassenen Grenzposten und durch die Litauischen Wiesen und Wälder bis wir schliesslich Vilnius erreichten. Beim Aussteigen erblickten wir sogleich eine wild angezogene Lady, die einer Mischung aus Marionette und Hexe glich und die wir dann auch jeden Tag mindestens ein Mal sahen. Leicht verstörend. Unser Airbnb war dafür sehr leess, zentral gelegen und ganz in der Nähe unseres Auftrittortes, der Etmonu Spunka. 
Über Vilnius können wir berichten, dass dort  äusserst viele Botschaften, separate Velostreifen, schicke Leute und eine ausgeprägte Bierkultur vorhanden sind. Dafür liess der Eiskaffee zu wünschen übrig. 
Da unser Wissen über Litauen sich bisher in Grenzen gehalten hatte, beschlossen wir am nächsten Morgen, dem  Litauischen Nationalmuseum einen Besuch abzustatten. Hannes war der einzige, der das Unheil kommen  sah: Die Ausstellung entpuppte sich als Sammelsurium von irgendwelchem historischem Ramsch ohne Kontext. Wenigsten wissen wir jetzt, dass Napoleon immerhin 19 Tage in Vilnius residiert hat.
Zum Zmittag assen wir Georgische Katchapuri aka Butterklötze. Es war ein Gaudi und sehr lecker, allerdings waren unsere Mägen danach auch leicht klotzig. Deshalb waren wir beim Soundcheck dann alle eher müde, jedoch wurde unsere Stimmung von unserem liebenswerten Tontechniker namens Gleb (man sagt es so wie es geschrieben ist) aufgehellt. Kurz vor Konzertbeginn ereignete sich eine sehr unerwartete und überraschende Situation: Wir trauten unseren Augen kaum als zwei uns nur allzu bekannte Gestalten um die Ecke spaziert kamen.. Es waren tatsächlich Jonah und Mattia höchstpersönlich, die extra für unser Konzert nach Vilnius gekommen waren!! Ihr seid die grössten. 
Ebenfalls gross war unsere Konzertlocation. Für zukünftige Vilniusreisende können wir die Spunka nur empfehlen: 12 verschiedene Biere ab Zapfhahn (davon ein eigenes), exzellentes Essen und schmucker Hinterhof. Nach dem Konzert unterhielten wir uns mit Dominykas, der aussah wie 30 aber erst 20 war über litauische Politik, Mindestlöhne und sonstiges und lernten von ihm ein paar Worte litauischer Sprache, die wir aber sogleich wieder vergassen. 
Dann erhielten wir noch eine Anfrage vom Gleb, der nämlich eine Software geschrieben hat, die aus den Daten von Bildern und Text Musik macht. Wild! Und da unsere Eigenkompositionen ihn an diese Musik erinnert hatten, schlug er vor, wir sollen doch mal ein Bild spielen. Wir sind gespannt...

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Tour Update N° 4: On the Road

Weiter ging dann die Reise am nächsten Morgen, wir fuhren eine Weile auf der Schnellstrasse und dann auf der ranzigsten aller Ranzstrassen durch viele Apfelbäume in ein Kaff names Warka, wo wir campierten. Der Campingplatz war sehr hübsch, gross und leer, bis auf ein Zeltnachbar, der sofort ein Riesenfan von uns war, weil hier sonst wahrscheinlich nie etwas passiert. Auf jeden Fall kam er etwa alle 5 min vorbei und gab uns irgendwelche Tipps oder wollte Fotos mit uns und dem Schal seiner Lieblingsmannschaft. Abends schliefen wir in unseren Zelten und das Büssli wurde als Schlafmöglichkeit getestet. Fazit: Sehr gemütlich aber auch sehr hell am Morgen (dafür schöner Sonnenaufgang!). 

Nach einem Frühstück aus lumpigen Sandwiches und Café tuckerten wir weiter, irgendwelchen Landwirtschaftsgefährten, die eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 30 hatten hinterher, bis wir das Camping Marina erreichten. Es lag an einem See, in dem man wunderbar baden konnte und nicht weit von unserem Platz erblickten wir das grösste und wahrste aller Feuerwehrautos. Es gehörte einem Deutschen Pärchen, deren kleiner Sohn Jonathan sich sogleich mit uns anfreundete. Er schenkte uns den besten Polnischen Riegel namens Prince Polo, half uns beim Büssliputz und spielte uns sogar auf seiner (nur ganz leicht verstimmten) Gitarre vor. Leider hatte er aber den falschen Text dabei (ein WAS IST WAS - Buch zum Thema Roboter). 

Zum späten Znacht kochten wir ein Reis-Tomaten-Ajvar Gemisch und dann ab ins Bett!

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Tour Update N° 3: Dresden und Krakau

Am nächsten Morgen machten wir uns auf in Richtung Dresden. Auf dem Weg schmolzen wir wieder einmal fast in unserem Büssli dahin und bis wir ankamen, hatten alle so Hunger, dass sogar Manu sich mit dem zweitbesten Riegel der Welt zufriedengegeben hätte. So deckten wir uns schnell mit Sandwiches ein und verspeisten diese auf der nächsten (mehr oder weniger grünen) Grünfläche.

Danach wollten wir uns vor dem Konzert noch ein wenig in der Altstadt umsehen, allerdings musste die Tschiller Hälfte der Band schon nach wenigen Minuten einsehen, dass sie einfach nur noch tschillen konnten und so setzten sie sich mit ausreichend kaltem Wasser auf ein paar Sessel und waren leicht leidig. Die anderen machten einen kleinen Stadtrundgang und dann machten wir uns alle zusammen auf zum Wulbert's Café, unserem Konzertlokal. Das Wulbert's war wirklich sehr süss, und wir trafen dort Claudi. Bei ihr (und ihrem Mitbewohner Frank mit einem 1 A Bart ) durften wir übernachten, ihre Wohnung war klein aber sehr fein und so konnten wir uns vor dem Konzert noch ein wenig ausruhen (und das hatten einige von uns wirklich nötig).

Das Konzert war ein Spass, leider sassen zwar die meisten Leute draussen und wir sahen sie nicht richtig aber sie hatten trotzdem sehr Freude und gegen Ende kam noch ein netter Serbe vorbei, auf dessen Tanktop ein Bild von seinem posierenden Freund war, und er ging ziemlich ab und empfahl uns ein serbisches Festival.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf um der brennenden Hitze wenigstens teilweise zu entgehen und düsten nun in Richtung Krakau (497 km auf der gleichen Autobahn!). Wir wussten, dass wir in Polen angekommen waren, als die Strasse leicht holprig wurde und wir auch noch fast in eine Lastwagenkarambolage verwickelt wurden. Aber alles halb so wild! Wir kamen heil in Krakau an und stürzten uns sogleich in die Dusche unseres schönen Airbnb's. Am Abend gabs polnisches Bier und Gin Tonic in einer Bar mit viel Kunst und Büchern.

Am nächsten Tag schauten wir uns ein wenig in Krakau um und komplettierten dann die Mission Strassenmusik, was ein voller Erfolg und ein Heidenspass war. Wir hatten viele Zuhörer, unter anderem eine Hippiefamilie, zwei tanzende Damen, schöne Leedis und allen voran Keath aus Kanada mit seinem magic Hat, der unsere CD mit Forint bezahlte und sogleich auch seine eigene Band rege promotete und uns ans Frog Festival in Kanada einlud.

Zum Znacht gabs Ukrainisch und weiteres Bier.

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Tour Update N° 2: Nürnberg

Am Mittwoch probten wir noch kurz bei Ellen und machten uns gegen Mittag schliesslich auf den Weg nach Nürnberg. Zuerst lief alles ziemlich flott aber irgendwann waren alle leicht überhitzt und leidig und dann landeten wir auch plötzlich in einem Stau! So doof. So kamen wir ca. 1h zu spät zu unserem Soundcheck in Nürnberg aber die Leute vom Kunstverein waren zum Glück sehr unkompliziert (und es kam eigentlich alles nicht so drauf an) und so war alles gar kein Problem. Beim Soundcheck wurden wir noch von Schweizer Besuch überrascht – Corina, Marek und Timo hatten einen Zwischenhalt in Nürnberg eingelegt (wobei Timo das eher so semi lässig fand). Also wir fandens auf jeden Fall läss und so starteten wir beschwingt das erste Konzert unserer Tour. Das Publikum war klein aber fein und sehr freiheitsliebend und der Kunstverein war so nett uns für die nächsten 2 Nächte unterzubringen. So fielen wir schlussendlich umgeben von ca. 10'000 Stickers und Graffitis in unsere Betten. Nach einem letzten Amen unseres Klerus konnten alle beruhigt einschlafen. 
Des nächsten Morgens sprangen wir nach einem kurzen Frühstück in der Kulturküche ins Büssli und düsten in die Innenstadt. Wir schauten uns auf einer Burg um, blieben kurz in einem Plattenladen stecken und verspürten schon bald wieder Hunger worauf sich Hannes und Simon einfach so 4 im Weggla klerikal zu Gemüte führten und wir dann im Rewe noch mehr Essen kauften. Nach dem Essen (alles berechnet von Hannes, der das Budget natürlich im Griff hat) brauchte die Kaffeehälfte der Band noch Café vom Gaskocher und dann gings ab in den H&M um das individuelle Sortiment an Kleidungsstücken zu erweitern. Die einen mussten schon wieder tschillen und führten diese Aktivität auch aus während die anderen weiter die Stadt erkundeten. Zum Znacht gabs Thailändisch (vor allem Meret war sehr erfreut, aber auch die anderen). Unterwegs nach Hause lag unser Büssli schon wieder unerwartet ab, wir machten uns leicht Sorgen aber auch nicht allzu viele und verbrachten noch einen schönen Abend bei Gin Cucumis, Simon-Bier und Postkarten.  

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Tour Update N° 1: Freiburg

Am Sonntag gings los! Wir fuhren mit leichter Verspätung ab (Dominik wartete über eine Stunde) in Richtung Freiburg. Unser Büssli musste natürlich noch getauft werden doch wir konnten uns nicht entscheiden ob es jetzt lieber Désirée oder Desmond heissen sollte. Auf jeden fall düsten wir dann bei grösster Hitze durch das Wyland und kamen schliesslich bei Ellen (eine Freundin von Eli (die Grossmutter von Dominik)) und ihrer Familie an. Sie sind wirklich wahre Goldschätze und wir fühlten uns von Anfang an wie zu Hause. Am Abend gabs WM-Final und wir spielten ein bisschen für die Nachbarschaft, danach fuhren wir noch mit Bernhard in die Stadt um uns mögliche Orte für Strassenmusik anzuschauen.

Am nächsten Tag gabs dann tatsächlich Strassenmusik, zuerst allerdings machte Ellen (die sehr gerne fotografiert) noch Fotos mit uns (sogar im Maisfeld, obacht!). Es war ein Spass aber auch sehr heiss und deshalb mussten wir uns vor dem Musizieren noch einen Eiscafé gönnen, der wirklich ein grosser Eiscafé war. Als alle wieder genug Koffein hatten legten wir los, doch schon nach 2 Minuten bekamen wir Gesellschaft von 2 Polizisten, die uns mitteilten, dass Trommeln und Verstärker (aka. E-Bass) auf der Strasse leider nicht erlaubt seien und so mussten 1/3 der Band ihre Instrumente niederlegen und sich stattdessen mit einem Bier zufriedengeben. Als dann eine Viertelstunde später auch noch ein Kellner vom Café nebenan vorbeikam, der schon langsam genug hatte von unserer Musik war das Leid komplett und wir beschlossen, ein anderes Mal weiterzumachen. Der Abend war dann trotzdem sehr schön, wir genossen den Sonnenuntergang auf einem Turm (leider ist dessen Name nicht bekannt, aber die Aussicht war top).

Am nächsten Tag wurde das Projekt Strassenmusik in Kirchzarten weitergeführt, diesmal mit ausdrücklicher Erlaubnis von Frau Schäfers vom Ordnungsdienst und hier hatten auch die Leute mehr Freude. Freude hatte auch Hannes, als er herausfand, dass die Käsespätzle mit Speck nur 4.50 € kosten und so konnten wir unsere Mägen mit dem erspielten Geld füllen.

Da einige Bandmitglieder leicht angeschlagen sind, dürfen wir netterweise noch eine weitere Nacht bei Familie Trescher bleiben und fahren dann morgen weiter nach Nürnberg.

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Einzug ins Band-it-Finale

Es freut uns sehr zu den 8 auserwählten Bands zu gehören welche es von den Vorausscheidungen ins Final geschafft haben.

Das Final findet am Sa, 11. August in Rahmen der Winterthurer Musikfestwochen auf dem Kirchplatz statt. Somit schon unser zweiter Auftritt an den Musikfestwochen dieses Jahr :)

Genauere Detail findest du bei den Konzerten: